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Donnerstag, 10. Januar 2019

Netzwerkfreigaben, Updates und keine Verbindung

Januar 2019, Windows Updates KB4480970 oder KB4480960 - Bums - kein Zugriff mehr auf meine freigegebenen Ordner auf dem Windows 7 Rechner.

Folgende Konstellation:
Ein Windows 7 Rechner mit einem Benutzer (der Admin-Rechte hat) gibt Ordner im Netz frei.
Ein anderer Windows Rechner (Version egal) greift darauf zu und benutzt dessen Dateien - soweit so gut, bis zu eben diesen Updates.

Offenbar hat MS mit diesem Update die Restriktionen bzgl. der Sicherheiten von Freigaben etwas ausgeweitet zum Nachteil der kleinen Heim-Netzwerk-Nutzer.

Schnelle Abhilfe schaft die Deinstallation der beiden Updates, aber das ist ja wie immer nicht das gelbe vom Ei.

Besser ist die Idee von User answer auf administrator.de:
Auf dem Windows 7  PC mit dem administrator-Nutzer anmelden, Kommandozeile öffnen und folgendes eintippen (alles in eine Zeile, mit "Enter" abschicken):

reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
   Policies\system /v LocalAccountTokenFilterPolicy /t REG_DWORD /d 1 /f
 Das setzt die entsprechende Richtlinie wieder so wie wir sie gerne hätten. Danach unbedingt neu starten und das Problem sollte aus der Welt geschafft sein.




Donnerstag, 16. Februar 2017

Windows Update hängt.... mal wieder

Wer kennt das nicht, Windows 7 oder 8 zeigen x Updates an, machen aber keins... oder schlimmer, die eigentliche Suche nach Updates, z.B. nach einer frischen Neuinstallation läuft und läuft und läuft und läuft..... kommt aber nicht zum Ende.
Lösungsmöglichkeiten gibt es viele, die vielversprechendste war, die Dienste Windows Update und Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst abzuschießen, dann den Ordner SoftwareDistribution im Windowsordner leeren oder umbenennen, dann beide Dienste wieder starten. Windows musste dann zwar von vorne anfangen mit der Updatesuche, aber oft hat es funktioniert. Übrigens, am schnellsten geht das über eine Kommandozeile mit Administratorrechten:

net stop wuauserv
net stop bits
ren %systemroot%\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.old
net start bits
net start wuauserv

Aber seit Oktober benutzt Microsoft für diese Windows - Varianten einen anderen Updatemechanismus und jetzt reichen tatsächlich 2 Downloads um das Update wieder anzukurbeln.
In der folgenden Tabelle sind sie direkt verlinkt passend zur Windows-Variante:

Update Windows 7 64bit Windows 7 32bit Windows 8 64bit Windows 8 32bit
Servicing Stack KB3177467 KB3177467 KB3173424 KB3173424
Juli 2016 Rollup KB3172605 KB3172605 KB3172614 KB3172614
(Neuigkeiten immer hier bei wu.krelay.de)

Das Vorgehen ist dabei ganz einfach, zuerst die beiden zu Ihrem System passenden Dateien runterladen, dann unter Windows Update die automatischen Updates deaktivieren. Neustart. Danach erst das Update Servicing Stack installieren, dann das Rollup. Danach wieder neu starten und Windows Update wieder auf automatisch schalten.
Eine Suche sollte jetzt nach spätestens 15 Minuten zum Erfolg führen. Fertig. Das wars. Windows Update geht wieder.

Es kann sein, das die erste Suche mit einer Fehlermeldung abbricht -> Neustarten nochmal versuchen, evtl. wiederholen.
Manche Geräte mit Intel-Bluetooth-Hardware haben Probleme mit dem Rollup, hier zuerst den aktuellsten Treiber für die Hardware installieren - Download hier.
Außerdem  bietet Microsoft auch inzwischen einen immer aktuell gehaltenen Troubleshooter gegen viele verschiedene Updateprobleme an - Download hier (Der Link versteckt sich hinter jetzt ausführen - ich würde trotzdem erst runterladen).

Auch die Windows -Update-Problembehandlung kann Abhilfe schaffen - Download hier.



Update:
Es kann übrigens auch nicht schaden, den Komponentenspeicher zu reparieren. Das geht über die Kommandozeile (mit Admin-Rechten). Darin die Befehle nacheinander eingeben:
 
sfc /scannow
Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Danach Rechner neustarten, Update starten und sehen obs geht. (Ausführlicher hier bei www.antary.de (danke dafür)
 
Alternativ kann man auch Tools von Drittanbietern nutzen um der Updatefunktion wieder auf die Sprünge zu helfen.
1. PC-WELT-Fix Windows Update (ehemals pcwUpdateRepair)
2. WSUS Offline Update (Anleitung hier bei giga.de)
3. portableupdate


Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig weiterhelfen.


Dienstag, 27. September 2016

Windows 10 - Taskleiste ohne Funktion...

Computer herunterfahren und Updates installieren.... oh Upgrade 1607 - wurde ja auch Zeit...
Neustart.... hm, was jetzt - die Taskleiste reagiert quasi gar nicht, keine Benachrichtigungen, keine Zeit/Datums-Einstellungen, kein Cortana, kein Start-Knopf und kein Start-Menü... Windows ist so nicht mehr wirklich brauchbar.
Was tun sprach Zeus...
Erstmal sehn was noch geht: aha Desktop-Icons gehen noch, Strg-Alt-Del - Taskmanager geht auch. Gut. Windows-R geht auch - damit auch der Aufruf der Einstellungen ( Win-R - ms-settings: (Alle Möglichkeiten übrigens hier bei deskmodder.de)) - Win-i geht aber ebenfalls - besser.
Ich arbeite mich also erstmal durch die verschiedenen Lösungsansätze im Netz. Einige haben geholfen, andere nicht, wie immer also:
Explorer über den Taskmanager starten
1. Windows sauber neu starten mit: Win-Rshutdown -g -t 00 Wenns dann geht, gut, wenn nicht weiter mit


2.  explorer.exe (Windows Explorer) im Taskmanager abschießen und über Datei - neuer Task neu starten - geht? Nein? dann weiter mit


3. Windows im abgesicherten Modus starten und dann nochmal sauber neu starten.
Dazu einfach Win-i - Update - Wiederherstellung - Wiederherstellung. Hier hat man auch die Möglichkeit in die erweiterten Startoptionen in Windows 10 zu starten, also auch den abgesicherten Modus. Geht? Nein? Weiter...

4. Virenscanner komplett deinstallieren - Also über Win-i oder Win-R - ms-settings: in die Einstellungen und über Apps etc die Deinstallationsroutine des AV-Programms laufen lassen. Anschließend noch wenn möglich den entsprechenden AV-Cleaner drüber schicken (Liste gibts hier bei deskmodder.de). Nach nem sauberen Neustart gehts wieder, dann AV-Programm wieder draufbügeln, sollte jetzt alles gehen. Geht immer noch nicht, dann weiter mit


Tablet Modus aktivieren
5. Windows mal in den Tablet-Modus schalten, geht auch wieder über die Einstellungen - System - Tablet-Modus - An
Sauberer Neustart - Startmenü geht jetzt, dann Tablet-Modus wieder aus, alles geht wieder oder nicht? Dann weiter mit


6. Edb-log - Datei in C:\Users\*Name*\AppData\Local\TileDataLayer\Database löschen. Einige sagen es reicht die Datei EDB00001.log zu löschen, andere sagen alle EDB00*.log Dateien zu löschen und wieder ander empfehlen direkt den ganzen Ordner zu killen.
Aber es kann vorkommen, daß die Datei in Verwendung ist, dann muss man erst in der Computerverwaltung den Dienst "Kacheldaten-Modellserver" (in englischen Versionen "tiledatamodelsvc")  beenden. Sauberer Neustart versteht sich von selbst. Geht? Super! Geht nicht... weiter mit

7. Eine Systemreparatur mit Dism kann man auch versuchen. Dazu startet man eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten über den Taskmanager - neuer Task - cmd (Haken bei Adminrechten)
Da gibt man dann nacheinander folgende Befehle ein:

Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth


(jeweils mit Enter abschicken). Jeder für sich dauert etwas, aber nach nem sauberen Neustart gehts wieder... oder...

8. Systemwiederherstellung auf einen Zeitpunkt vor dem Problem. Das ist leider das einzige was bei mir wieder zu einem laufenden System geführt hat. Schade um die verlorene Zeit, aber das ist halt das Los mit Windows 10 :(


Übrigens unter deskmodder.de gibts noch einige weitere Möglichkeiten um Startmenü, Cortana etc zu reparieren.Viel Glück euch da draußen.


Dienstag, 2. Juni 2015

GWX - Get Windows 10...

Traurig aber wahr, Microsoft nutzt die automatische Updatefunktion von Windows 7 und aufwärts um den Anwender das kommende Windows 10 unterzujubeln....
Seit ein paar Tagen taucht im Systray der modernen Windows - Syteme ein neues Symbol auf:
Windowssymbol im Systray


Das Symbol sieht aus wie die typische Windows-Flagge und läßt sich auch nicht ohne weiteres aus dem Systray verbannen oder ausblenden...

Kontextmenü von GWX.exe

Der Prozess dazu im Taskmanager heißt: GWX.exe.
Klickt man es mit rechts an, so erscheint sein Kontextmenü - gefüllt mit Pro-Windows-10 - Einträgen.





Klickt man wie immer mit links, so erklärt einem Microsoft wie das mit dem Updaten auf Windows 10 funktioniert, daß es sich wirklich um die Vollversion handelt und daß diese erst installiert wird, wenn sie (im Juli) zur Verfügung steht.



Windows - Update



Auch wenn man die Funktion "Windows Update" manuell startet erscheint die Möglichkeit Windows 10 zu reservieren - nerv








Was aber wenn man Windows 10 gar nicht will, wenn man lieber abwarten will, bis sich das neue Windows bewährt hat oder sein altes Windows einfach noch bis zum Verfallsdatum weiternutzen möchte?
Es gibt zwei Möglichkeiten das Ding loszuwerden:

1. Das Update deinstallieren, welches diese Funktion überhaupt erst mitgebracht hat:

Es handelt sich hierbei um das Update mit der Nummer KB3035583.


Man findet die Möglichkeit das Ding zu deinstallieren unter Systemsteuerung - Programme und Funktionen - installierte Updates anzeigen - dann ganz unten in der Liste unter Microsoft Windows - Anklicken und deinstallieren wählen.
Nach einem Neustart gibts das Symbol nicht mehr. Man sollte jetzt nochmal manuell nach Updates suchen lassen und das neu gefundene KB3035583 abhacken, damit es beim nächsten Auto-Update nicht wieder mitinstalliert wird.


2. Den Prozess "launchtrayprocess" in der Aufgabenplanung deaktivieren oder wahlweise auch komplett löschen:
Unter Windows 7:
Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Verwaltung -> “Aufgaben planen” anklicken. Dort in der “Aufgabenplanung (lokal)” im mittleren Fenster runterscrollen und “launchtrayprocess” doppelt anklicken.

In der Rechten Spalte kann der Prozess dann wahlweise deaktiviert oder dauerhaft gelöscht werden.



Fazit: nervig aber nicht unlösbar. Ich persönlich warte lieber ab ob sich eine neue Windows-Version bewährt oder nicht, ob sie überhaupt auf meinem Rechner läuft, oder ob es Probleme mit den Treibern gibt. Daher: Weg damit!


!!  UPDATE !! 16.07.2015
Seit den aktuellen Updates ist GWX wieder da - ganz schön penetrant was Microsoft da macht.
Ich hatte bei mir Methode 2. angewandt und siehe da, seit dem letzten Update ist die nervige Fahne wieder da. Aber diesmal hat Microsoft die Aufgabe anders genannt und mit Systemrechten versehen. Das bedeutet mehr Aufwand (Besitzübernahme etc.) beim Abschalten auf diesem Weg und die Möglichkeit beim nächsten Mal einfach wieder da zu sein - Deshalb hab ich mich entschlossen Methode 1. zu verwenden und 2. nicht weiter zu empfehlen.

!! UPDATE !! 03.05.2016
OK, ewiges Hin-undher. habe inzwischen das Schei...-Ding etliche Male weggemacht, es taucht halt immer wieder auf, spätestens am patch-day :(
Aber es gibt anscheinend Abhilfe von Microsoft selbst:
Eine winzige registry-Datei, welche zwei kleine Werte erzeugt soll dem Spuk ein Ende machen. Die c't beschreibt hier ausführlichst die Hintergründe und bietet die .reg - Datei auch gleich zum Download an.

Nach dem Download einfach die Datei NoWin10.zip mit rechts anklicken und alle extrahieren oder hier entpacken wählen. Die ausgepackte Datei NoWin10.reg dann einfach doppelt anklicken, alle Fragen mit "ja mach" bestätigen und fertig!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Office 2010 Starter unter Windows 8.1 nutzen

Nutzer des kostenlosen Officepakets MS Office Stater 2010 unter Windows Vista oder Windows 7 würden ihre Starter-Lizenz (Ja, auch Sie haben eine Lizenz - das vorinstallierte Programm ist an Ihren
Rechner gebunden!) auch gerne unter einem Windows 8 oder sogar Windows 8.1 weiternutzen.
Windows 8 machte da auch keine größeren Probleme, man musste nur das Installationsprogramm SetupConsumerC2ROLW.exe  im sogenannten Kompatibilitätsmodus für Windows 7 oder Vista starten und schon liefs - relativ problemlos. Unter Windows 8.1 hat Microsoft dem einen Riegel vorgeschoben: die Installation bricht mit einer Fehlermeldung bezüglich falscher Windows-Version ab! Wohl dem, der das Starter-Paket noch auf Windows 8 installiert, an das Update gedacht und erst dann auf 8.1 aktualisiert hat......
Ach sie haben auch nicht dran gedacht und jetzt streikt die Installation von Office Starter???
Na da helfen nur folgende Anweisungen:
1. Sie besitzen die Installationsdatei  SetupConsumerC2ROLW.exe  noch (gibts nicht mehr bei MS)
2. Sie finden irgendwo im Internet die Datei  Office-2010-Starter-Win8.1_Patch.zip.  Diese enthält ein kleines Programm, welches in der Lage ist die Abfrage der Windows-Version aus dem Installationspaket zu entfernen (Unbedingt auf Viren prüfen)
3. Sie nutzen das Programm und installieren dann das Office-Starter auf Windows 8.1
3a. wenn die Installation wegen fehlender Office-Dateien abbricht dann hilft einem das
Office 2010 Starter Offline Setup Tool  (kann man finden) die Dateien direkt von MS nachzuladen
dann nochmal versuchen zu installieren.
4. Sie laden sich bei MS das Update KB2598285 und installieren dieses
5. Sie erfreuen sich an Ihren Office Starter 2010

!!UPDATE !! 03.05.2016
Diese Vorgehen klappt übrigens auch noch unter Windows 10!

!!UPDATE !! 02.08.2016
Bei den neuesten  Windows 10 - Versionen klappts leider nicht mehr unbedingt. Eine bestehende Installation wird allerdings auch hierher übernommen. Das Ende für Office 2010 Starter rückt also näher. Schade.

Dienstag, 15. April 2014

Routersicherheit: Fritz!Bot und andere...

Anfang diesen Jahres wurde eine Schwachstelle public, welche bis dahin seit Jahren schon in den Fritz!Boxen des Herstellers AVM schlummerte. Angreifer konnten über eine manipulierte Internetseite auf die Konfiguration des Routers zugreifen und diese fast nach Belieben verändern. Zum Beispiel wäre es möglich den gesamten Netzwerkverkehr abzuhören oder den Router dazu zu bringen kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder noch ganz andere Dinge...
AVM hat zügig reagiert und ein Update für die betroffenen Boxen bereitgestellt. Anwender von Zwangs-Fernverwalteten Geräten (die meisten Kabel-Kunden zum Beispiel) waren sehr schnell aus dem Schneider, deren Anbieter hat das Update zügig auf die Fritz!Box geschoben und das Problem damit erstmal aus der Welt geschafft.
heise security - Fritz!Box check
Fritz!Box-Nutzer von herkömmlichen Anschlüssen (T-Online, 1und1 etc...) müssen sich aber selbst drum kümmern, daß Ihr Router auf den neuesten Stand kommt.
Scan-Ergebnis positiv
Anleitung dazu findet man HIER bei AVM - ebenso eine Liste aller betroffenen Modelle mit Hinweisen zum Update. Ob Ihr Router verwundbar ist läßt sich auch sehr einfach beim Netzwerkcheck von heise security testen. Dazu einfach http://ct.de/fritz aufrufen und wie im Bild gezeigt den Scan starten.
Sollte das Ergebnis so aussehen wie in meinem Bild, laufen die bis dahin bekannten Angriffe einfach ins Leere.
Sollte aber die rot unterlegte Meldung erscheinen
"Sie sind verwundbar"
dann sollten Sie dringend handeln und Ihren Router wie im AVM-Link oben beschrieben auf den neuesten Stand bringen. Die Gefahr, daß Ihr Roiuter Opfer einer Attacke wird ist längst nicht mehr theoretischer Natur. Angreifer nutzen die Lücken bereits aktiv aus um Passwörter abzufangen oder ähnliches.
Aber nicht nur Fritz!Boxen sind betroffen von möglichen Schwachstellen. Mehr oder weniger alle Hersteller werden früher oder später Opfer von Fehlern. Gute Hersteller aktualisieren!
In diesem Sinne - prüfen Sie Ihren Router regelmäßig auf Updates und installieren Sie diese!

Dienstag, 17. September 2013

MS Update zerschießt diverse Office Installationen

Die automatische Updatefunktion von Windows ist ja meistens ein Segen.... nur dieses Update vom 12. September geht wirklich ein bisschen zu weit.
Nach dem Auto-Update funktionieren auf diversen Installationen die installierten Office-Pakete nicht mehr. Betroffen sind in meinem Kundenkreis bisher Office Professional 2007 und Office Starter 2010.
Die 2007er Installation konnte durch einen Systemwiederherstellungspunkt wieder ans Laufen gebracht werden, das Deaktivieren der betroffenen Updates sorgt jetzt dafür, daß dieser Zustand auch so bleibt.

Die betreffenden Updates tragen die Nummern:

KB 2817630 - In Outlook 2013 kann die Ordnerspalte verschwinden (Abhilfe schafft wohl die vorherige
                        Installation des Outlook August 2013 Hotfix (KB2817503))
KB 2810009
KB 2760411 - \
KB 2760588 -- \
KB 2760583 --- Drei Sicherheitsupdates für Office 2007, mit dem Problem, immer und immer installiert
                           werden zu wollen - die Installation aber immer wieder fehlschlägt - mit
                           verschiedensten unangenehmen Folgen


Windows 7 Update Fenster
Das Deaktivieren geschieht im Update - Fenster, wenn man auf  wichtige Updates überprüfen klickt und im folgenden Fenster die betroffenen Update-Nummern abhackt.








 




Die 2010 Starter ist nach den Updates gar nicht wirklich kaputt, die Updates haben nur die Verknüpfung der Word- und Excel - Dateien auf eine Nicht-Existente Office Version verbogen.
Vorgehensweise hier:
Möglichkeit 1

Rechtsklick auf eine betroffene Datei >> Eigenschaften >> Öffnen mit: Microsoft Office  Ändern >> Microsoft Office Client Virtualization Handler 
auswählen und bestätigen (Dateisymbol ändert sich sofort in das vorherige)

Dass muss mit jedem betroffenen Dateityp geschehen.

Möglichkeit 2

Start >> Systemsteuerung >> Standardprogramme >> Dateityp oder Protokoll einem Programm zuordnen

wähle dann bei allen Microsoft Office Dateitypen über Programm ändern den Microsoft Office Client Virtualization Handler aus



UPDATE: Microsoft hat die betroffen Updates offenbar überarbeitet, die sich dauernd wiederholenden Updates kommen jetzt nur noch einmal - alles andere bleibt wohl noch bis MS ein Einsehen hat.

Freitag, 25. Mai 2012

Updateprobleme bei XP

Ja bei all der Updaterei, die man sich ja nunmal abhalten muss, kann es ganz schön nerven, wenn ein und das selbe Update für Windows XP, hier fürs .NET Framework immer und immer wieder installieren soll und dementsprechend auch keine anderen, neuen und vielleicht sogar wichtigen Updates mehr gemacht werden können.
Die Lösung ist aber ganz einfach, man muss nur den Ordner SoftwareDistribution löschen, der sich im Windows-Ordner (normalerweise c:\windows\SoftwareDistribution ) befindet. Dieser lässt sich aber nur löschen, wenn man vorher die beiden fürs Updaten zuständigen Dienste beendet.
Computerverwaltung
Computerverwaltung von Windows XP mit Diensten


Dazu öffnet man einfach die Computerverwaltung mit einem Rechtsklick auf Arbeitsplatz und Auswahl von Verwalten.

Weiter unten öffnet man das Plus vor Dienste und Anwendungen und klickt schließlich auf Dienste.
In der nun rechts erscheinenden Liste suchen wir uns den Dienst Automatische Updates heraus, klicken ihn an und klicken im erscheinenden Bereich auf beenden. Das gleiche machen wir auch noch mit dem Dienst Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst.
Jetzt können wir einfach per Explorer ins Windows - Verzeichnis gehen und dort den ganzen Ordner SoftwareDistribution löschen. Keine Angst, er wird beim Neustart der beiden Dienste wieder angelegt. So jetzt schnell wieder ins Dienste-Fenster wechseln und die beiden oben genannten Dienste wieder starten. Fertig, die ehemals hängenden Updates kommen jetzt noch genau einmal und werden diesmal auch richtig installiert. Ein Neustart des PCs ist nicht erforderlich, aber wie immer zu empfehlen.

Mittwoch, 18. April 2012

Windows-Update-Client läuft Amok

Manche Windows - XP - Versionen brauchen gefühlt unendlich lange zum starten. Während dieser Zeit reagiert das Gerät nur sehr schleppend auf Eingaben und die Festplatte hört gar nicht auf zu rödeln.
Ein Blick in den Taskmanager offenbart eine "wuauclt.exe" und eine "svchost.exe" die jeweils einen dreistelligen Speicherbereich verschlingen und hohe Prozessorlast verursachen. 
Der Auslöser ist tatsächlich die "wuauclt.exe", der "Windows Update Automatic Update Client", welcher aus nicht geklärtem Grund Amok läuft. Er wird von der "svchost.exe" (dem Überprozess wenn man so will) gestartet, weshalb diese sich ebenfalls so sehr aufbläht.

Taskmanager mit wuauclt.exe
Abhilfe ist ganz einfach - man schießt den "wuauclt.exe" - Prozess einfach im Taskmanager ab und erfreut sich seines wieder lauffähigen Systems. Das Windows - Update nimmt dabei keinen Schaden, denn die "wuauclt.exe" wird sogleich neu gestartet, jedoch ohne nochmal die wahnsinnig hohe Speicherauslastung oder die Prozessorlast zu verursachen.
Nun mag es aber dem ein oder anderen lästig sein, erstmal den Taskmanager zu starten, denn dieser Vorgang dauert ja nunmal gefühlt ewig. Gute Erfahrung habe ich mit einem kleinen selbstgeschriebenen Batch-Programm gemacht, welches man z.B. in den Autostart-Ordner von Windows stecken kann und das bei jedem Computerstart den Updateclienten erstmal prophylaktisch über den Jordan schickt. Ein Doppelklick auf die auf dem Desktop liegende Datei tuts aber auch.
Hier ist es:

@echo off
set ProgEXE=wuauclt.exe
set tempdatei=TempDatei.txt
tasklist /FI "IMAGENAME eq %ProgEXE%" /FO CSV>%tempdatei%
for /F "skip=2 tokens=1 delims=," %%f in (%tempdatei%) do (
    echo gefiltert: [%%f]
    if "%%f"==""%ProgEXE%"" pcwkill /f %ProgEXE%
del /F/Q %tempdatei%

Zur Erklärung:
in den ersten beiden Zeilen werden die Variablen gesetzt für den Prozess den es abzuschiessen gilt
und für einen temporären Zwischenspeicher.
Dann wird das Programm TaskList ausgeführt, es stammt aus Microsofts Powertoy-Sammlung und zeigt in der Konsole die Liste der laufenden Programme an. Diese wird gleich nach dem Updater durchsucht. Wenn er läuft wird er sofort abgeschossen. Dazu bediene ich mich bei einem weiteren kleinen Helferlein. Das Progrämmchen PCWKill der PCWelt Redaktion erlaubt das kommandozeilengesteuerte Abschiessen einzelner Prozesse. Natürlich könnte ich auch das bei Windows integrierte Tool nehmen, aber das hat bei verschiedenen Win-Versionen verschiedene Namen und verschiedene Parameter und so müsste ich die Datei jedesmal anpassen.
Am Schluss wird natürlich aufgeräumt. Die Datei habe ich kill_up.bat genannt.

Soll das Programm automatisch gestartet werden, so empfiehlt es sich dieses erst zeitverzögert auszuführen, da man nie genau sagen kann, wann der Windows-Updater loslegt. Lösungen für dieses Problem gibts einige, ich habe mich für eine schnelle Variante mittels VBScript entschieden:

set wshell = CreateObject("Wscript.shell")
wscript.sleep 40000
wshell.run "C:\Beispielpfad\kill_up.bat"

Das ganze speichert man als z.B. kill_up.vbs im Autostart-Ordner (anpassen des Beispielpfades nicht vergessen) von Windows und die 40 Sekunden Zeitverzögerung schaffen dem Updater einen genügend großen Vorsprung vor unserem Killer!

Nachtrag: hab die 30 Sekunden Verzögerung in 40 geändert, nachdem es bei einigen Rechnern nicht geklappt hat (zur Not kann man natürlich auch die kill_up.vbs nochmal von Hand starten)

Update vom 30.01.2014 (!!!): Laut c't hat Microsoft für diesen Februar-Patchday ein Update angekündigt, welches dieses Problem ein für alle Mal aus der Welt schaffen soll - super, 2 Monate vor Schluss...

Donnerstag, 15. März 2012

Update-Wahn?!

Viele Leute sprechen mich an wegen irgendwelcher "komischer" Updates, welche Sie nicht zuordnen können. Nun, meistens sind das reguläre Aktualisierungen, die möglichst zügig auch gemacht werden sollten, denn sie schließen Sicherheitslücken, welche zu diesem Zeitpunkt oft auch schon ausgenutzt werden.
Klar sollten die Hersteller ihre Update-Meldungen so kenntlich machen, daß der User auch merkt, was da eigentlich aktualisiert werden soll, aber die Benutzer sollten auch immer aufmerksam lesen was da steht!
Alle Programme die direkt mit dem Internet kommunizieren sollten immer auf dem neuesten Stand sein um möglichen Angriffen vorzubeugen. Dazu gehört natürlich das Betriebssystem, also Windows, welches hoffentlich auf Automatik gestellt ist und bei dem auch die Servicepacks installiert sind. Achten Sie einfach auf das gelbe Schild-Symbol im Systray welches mögliche Updates anzeigt. Sie dürfen auch ruhig mal drauf klicken. Achja, die Update-Automatik bremst den Rechner NICHT wirklich aus, hier geht Sicherheit einfach vor Speed um jeden Preis.


Firefox Update
Dann sollten natürlich Browser und EMail-Programm aktuell sein, da gerade diese ja Internetinhalte laden und anzeigen. Benutzer von Internet Explorer und/oder Outlook/Outlook Express/Windows Mail/Windows Live Mail erhalten die Updates über die Windows-Update-Automatik. Firefox und Thunderbird Benutzer haben ebenfalls eine Automatik eingebaut - manuell anstoßen kann man die Updatesuche auch unter 'Hilfe' - 'Über Firefox' bzw. 'Über Thunderbird'.
Auch Googles Chrome und Opera haben eine Aktualisierungsautomatik. Sie alle haben gemein, daß man vor der Aktualisierung darauf hingewiesen wird und dieser natürlich zustimmen muss.
Plugins und Addons zu diesen Programmen werden hoffentlich vom Programm selber ebenfalls auf Updates überprüft, besser ist jedoch, auf unnötiges zu verzichten.
Auch andere Browser und EMail-Programme bieten ähnliches, wenn nicht dann wechseln!

Adobes Flashplayer Update-Meldung


Die Adobe-Produkte wie Adobe Reader oder auch Adobe Flashplayer sollten ebenfalls so schnell wie möglich aktualisiert werden, denn auch diese sind ein beliebtes Ziel von Angreifern. Das Flash-Update blendet sich dazu bei Bedarf nach dem Computerstart prominent auf dem Bildschirm ein. Das Updaten dauert nur Minuten. Der Adobe Reader dagegen schaut nicht unbedingt regelmäßig selbst nach Updates, auf jeden Fall aber wenn er gestartet wird, dann macht ein kleines rotes Symbol im Systray darauf aufmerksam. Dieses muss man dann noch anklicken.
Fehlt noch der Java-Updater von Sun/Oracle der bei Bedarf auf sich aufmerksam macht, auch diesen möglichst schnell klicken und den Anweisungen folgen. Sicherheitslücken  werden auch hier gerne ausgenutzt.
Bei allen anderen Update-Meldungen die aufpoppen sollten immer zweimal hinsehen, ob ein Updaten wirklich nötig ist, muss ich z.B. die Software der Webcam, welche ich so gut wie nie verwende aktualisieren, oder brauche ich überhaupt ein Bios-Update?
Im Zweifelsfall sollte man immer vorher jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Montag, 13. Februar 2012

Zeitreise...

anders kann ich mein heutiges Erlebnis nicht beschreiben, aber von vorne:

Fehlerbeschreibung: beim Start von Windows kommt immer so ein weisses Feld das nicht weg geht und man kann gar nix mehr machen....

Muss ich mir natürlich ansehen, kann ja alles sein. Beim Kunden angekommen stellt sich raus, das weisse Feld ist ein IE-Fenster, das krampfhaft versucht irgendetwas aus dem Netz darzustellen, dabei schiebt es sich kurz nach dem Systemstart komplett in den Vordergrund und übernimmt dabei den Bildschirm des Users. Keine andere Aktion mehr möglich.

BKA-Trojaner

Da ich in letzter Zeit des öfteren mit diversen UKash-Erpresser-Trojanern zu tun hatte tippe ich auf etwas derartiges und starte Windows im abgesicherten Modus mit Eigabeaufforderung. Brachte leider nicht den erwünschten Erfolg, das Ding schien etwas schlauer zu sein als die anderen Varianten. Nungut, bevor ich die Holzhammermethode teste erst nochmal normal starten und mal schauen ob ich den Taskmanager noch vor dem IE-Start öffnen kann. Das wars, eine Autostart namens INetAccelerator.exe tauchte auf und liess sich früh genug wieder abschiessen.
OK, Gefahr erkannt, Sysinternals Autoruns brachte 4 Starteinträge für das Ding zum Vorschein, die dann auch schnell abgehakt waren, ebenso wie die ca. 15 anderen Viren und Trojaner - Einträge die mir mit blossen Auge sofort auffielen.
Ein schneller Blick auf den installierten Avira liess dann auch schlimmes erahnen - letztes Update August 2010 - na toll, ok dann machen wir den erstmal neu und checken auf weitere Viren - pustekuchen - der neue Avira setzt - na wer ahnt es schon - XP ServicePack 3 vorraus. Diese System hier ist im Jahr 2001 stecken geblieben. Irgendwer hatte die Autoupdates abgestellt und auch sonst nix aktualisiert. Naja eine echte Zeitreise ins Jahr 2001 würde ich sagen.
Was mich aber echt wundert ist, daß der Rechner solange mitgemacht hat.